Der nachhaltige Garten - Baue deine eigenen Produkte an

Revolutioniere deinen Garten

Nachhaltige Gartenarbeit ist in den letzten Jahren zu einem Schlagwort geworden. Aber was bedeutet der Begriff eigentlich? Eigentlich ist nachhaltiges Gärtnern ein Konzept, bei dem es darum geht, mit natürlichen Ressourcen Nahrung und Nährstoffe zu erzeugen, ohne dabei bestehende Ökosysteme zu stören oder den ökologischen Fußabdruck zu vergrößern. Die Ressourcen können in Form von Land, Wasserversorgung, Saatgut, Dünger und vielem mehr zur Verfügung stehen. Das Leitprinzip für nachhaltigen Gartenbau ist die nachhaltige Produktion und der Respekt vor der Umwelt. Egal, ob du bereits Hobby-Gärtner bist oder noch darüber nachdenkst, dich der Bewegung anzuschließen, wir haben unten einige Tipps und Umwelt-Hacks zusammengestellt, die dir den Anfang erleichtern werden.

Du musst keine Latzhose anziehen, keinen südamerikanischen Akzent annehmen oder Tabak kauen, um Gemüse, Früchte oder Beeren im eigenen Garten anzubauen. Je nachdem, wo du lebst, brauchst du vielleicht nicht einmal einen Hinterhof – schon mit ein paar Töpfen kannst du eine blühende „Oase“ schaffen. Egal, ob du den Anbau im Garten, in der Küche oder sogar auf dem Balkon planst, ein guter Boden und günstiges, artspezifisches Klima sind der Schlüssel zum Erfolg. Daher solltest du vor Beginn eines Pflanzprojekts den pH-Wert deines Bodens bestimmen. Während die meisten Gewächse ausgeglichene Bodenwerte bevorzugen, gibt es einige Pflanzen, wie beispielsweise Petersilie und Heidelbeeren, die auch in saurem Boden gut wachsen. Als nächstes inspiziere die bereits bestehenden Gärten und Bauernhöfe in deiner Gegend, um die erfolgreichste Pflanzenart für dein Klima zu bestimmen. Verlasse dich bei der Pflanzenauswahl nicht einfach auf Bücher oder online Einträge, denn nicht nur das Klima kann sich ändern, auch das Mikroklima ist ausschlaggebend – das Gebiet, in dem du lebst, könnte sein eigenes, einzigartiges Klima haben, in dem nur bestimmte Pflanzenarten gut wachsen können.

Grow your own

Du solltest dich auch auf die Verbesserung des Nährstoffgehalts im Boden konzentrieren. Ein wirksamer Beschleuniger zur Erhöhung von dessen Nährstoff- und Stickstoffgehalt ist die Ausbringung von Viehdung. Bonuspunkte gibt es, wenn der Boden im Voraus bearbeitet wurde, um sicherzustellen, dass der Dung tief eindringen kann. Ein langsamerer, ebenso effektiver und weniger stinkender Ansatz ist die Verwendung von organischem Dünger oder Kompost und Mulch. Die beiden letzteren sind eigentlich vorzuziehen, da sie die natürliche Rolle von herabgefallenen Blättern und Zweigen im Wald übernehmen – sie bieten dem Boden Schutz und Isolierung gegen Wind- und Wassererosion. Sobald diese grundlegenden Vorbereitungen einmal getan sind, steigen die Erfolgschancen deines nachhaltigen Gartens deutlich an.

Cucumber